Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Eine Tochter auf der Suche nach den Frauen ihres Vaters. Nach Liebe, Sex und der richtigen Vergangenheit. Eine Familiengeschichte aus dem Adel. Eine Beziehungsgeschichte von heute. In 276 Shortcuts.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 18.11.2000
Verena Auffermann fasst dieses Buch mit sehr spitzen Fingern an. Sie beschreibt es als Geschichte einer Frau, die sich an ihrem Vater, der offenbar zahlreiche Geliebte hatte, rächt, indem sie sich nun ihrerseits mit verheirateten Männern liiert. `Die schlimmste Rache, die ich nehmen konnte, habe ich geübt. Ich wurde wie mein Vater`, zitiert Auffermann aus dem Buch. Doch scheint sie die Geschichte ziemlich banal zu finden. Keine "Gesellschaftsanalyse", kein "Humor", nur Gejammer über einen ignoranten Vater, der die arme Erzählerin "verkorkst" hat. Hoffentlich hat das Schreiben des Buchs, mit dem die Autorin offenbar ihre eigene Familiengeschichte aufarbeitet, wenigstens seinen "therapeutischen" Zweck erfüllt, bemerkt die Rezensentin spitz.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.10.2000
Glaubt man Rezensent Florian Illies, hat dieser Roman viele Eigenschaften. Er bemüht eine ganze Armada von Adjektiven, um es zu beschreiben. Aber irgendwie weiß man am Schluss doch nicht viel über das Buch. Ein Tagebuch, lesen wir. Die Verschränkung der Geschichte einer Geliebten mit deren "bohrenden Nachforschungen" nach den Geliebten ihres Vaters. Ein Text über die "verquaste Schweigespirale" einer adeligen Familie. Verschwommene Erinnerungen, Kinderszenen am Meer. Aber vielleicht war`s das ja schon. Ein "angenehm klares und kluges Buch" sagt Illies, und wir wollen ihm glauben.
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