Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Carlo Burschel (Hrsg.)

Heinrich Löffelhardt

Industrieformen der 1950er und 1960er Jahre aus Porzellan und Glas. Die ´Gute Form´ als Vorbild für nachhaltiges Design

Cover: Heinrich Löffelhardt

H. M. Hauschild Verlag, Bremen 2004
ISBN-10 3897571846
ISBN-13 9783897571846
Gebunden, 600 Seiten, 78,00 EUR

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Klappentext

Heinrich Löffelhardt (1901-1979) war einer der erfolgreichsten Industriedesigner der 1950er und 1960er Jahre und einer der wichtigsten Vertreter der "guten form" im Kontext des Deutschen Werkbundes. Seine Industrieformen in Porzellan und Glas wurden mit zahlreichen internationalen Designauszeichnungen bedacht. Sie sind heute in allen einschlägigen Museen zu finden. Mit diesem Band liegt nunmehr ein vollständiges Werkverzeichnis der Arbeiten Heinrich Löffelhardts vor, das mit hunderten von Abbildungen seiner Entwürfe durch den Fotografen Willi Moegler ausgestattet ist.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 05.02.2005

Wie Rezensent Markus Zehentbauer eingangs erklärt, ist der Tafelgeschirr-Designer Heinrich Löffelhardt der erfolgreichste unter den "bedeutendsten Produktdesignern der Nachkriegszeit". Um so überraschender also, dass heute kaum noch jemand seinen Namen kenne. Die vorliegende Monografie, die neben "dreizehn Beiträgen umfangreiche Quellen und ein vorläufiges Werkverzeichnis" liefert, könnte diesbezüglich Abhilfe schaffen, vermutet der angetane Rezensent. In seiner Besprechung finden jedoch weniger die im Band enthaltenen Beiträge Erwähnung als die von Willi Moegle angefertigten Fotos, denen es laut Rezensent gelingt, "die klare Form und die skulpturale Qualität" der Objekte einzufangen. In der Tat werde durchweg spürbar, wie sehr Löffelhardt sich in seinen Schöpfungen dem Schlagwort der "guten Form" verpflichtet sah: In der völligen Tilgung des Überflüssigen dadurch, dass die Form voll und ganz in der Zweckmäßigkeit aufgehen und eben darum "aus sich heraus verständlich, materialgerecht und schön" werden. Hier, so der begeisterte Rezensent abschließend, hat die so oft zitierte "Vokabel der Zeitlosigkeit" ausnahmsweise Gültigkeit.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren