Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Carl-Friedrich Geyer

Epikur zur Einführung

Cover: Epikur zur Einführung

Junius Verlag, Hamburg 2000
ISBN-10 388506328X
ISBN-13 9783885063285
Taschenbuch, 176 Seiten, 12,68 EUR

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Klappentext

Epikur (341-271 v.Chr.) gründete in Athen den "Garten", eine philosophische Schule und Lebensgemeinschaft. Er entwickelte ein individualistisches Moralkonzept, in dem es nicht um das Glück aller oder vieler Menschen geht, sondern um das des Einzelnen. Dabei ist Glück für ihn eng mit tugendhafter Lebensführung verbundenm, hedone hat mit den negativen Konnotationen des Begriffs "Hedonismus" wenig zu tun. Im Anschluss an seine Ausführungen zu Epikurs Herkunft und zur Überlieferungslage stellt Carl-Friedrich Geyer die Lehrbriefe und die "Kyriai doxai" (Hauptlehren) vor. Auch die Rezeptionsgeschichte wird eingehend abgehandelt; sie reicht von Cicero bis Nietzsche. Abschließend geht Geyer der Frage nach, inwiefern eine Orientierung an Epikur Perspektiven für eine Ethik der Postmoderne bieten kann.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 07.10.2000

Der Rezensent mit dem Kürzel "upj." vermerkt in seiner knappen Besprechung des Buches zu Leben und Werk Epikurs positiv, dass mit einem verbreiteten Missverständnis aufgeräumt wird. Der Autor könne in seiner Untersuchung zeigen, dass der Philosoph nicht, wie häufig behauptet, den "wahl- und rücksichtslosen" Genuss propagiert hat, sondern die Lebensfreude des Menschen von einem Handeln abhängig macht, das Vernunft und Gerechtigkeit miteinschließt.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren