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Klappentext
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.02.2013
Marquesa Luisa Casati Stampa di Soncino - oder schlicht: die Casati - war weder besonders schön, noch eine erfolgreiche Eroberin in Liebesdingen, weiß Nadya Hartmann. Trotzdem übt die Marquesa eine Faszination aus, die sie Gerüchten zufolge zur "am häufigsten porträtierte Frau der Kunstgeschichte (gleich nach der Jungfrau Maria, versteht sich)" gemacht hat. Für ihren Roman "Der Zauber der Casati" hat sich jetzt auch Camille de Peretti ihrer bedient, berichtet die Rezensentin. Die Autorin will in ihrem Buch nicht die historische Figur ausleuchten, sondern ihren Zauber einzufangen, ihren eigenwilligen Charme. Hartmann vermisst allerdings das Feingefühl in der emotionalen Ausstattung der Figuren. Die konkreten Charaktere, die de Peretti auftreten lässt, sind entweder zu flach geraten oder klischeegetränkt. Auch die Erzählerin Camille schiebe sich zu sehr in den Vordergrund, wo die Rezensentin lieber mehr von der Casati gelesen hätte.
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