Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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Klappentext
Während des Baus der "Großen Sibirischen Bahn" verlegte man von 1891 bis 1916 zwischen Tscheljabinsk im Ural und Wladiwostok am Pazifik in verschiedenen Bauabschnitten insgesamt über 10 000 Gleiskilometer. Der Schienenstrang war von Anfang an Legende und lockte nicht zuletzt dank einer großen Werbekampagne während der Pariser Weltausstellung im Jahre 1900 vom ersten Tage an die Reisenden aus aller Welt in den neuen "Sibirien-Expreß". Im selben Jahr wurde der durchgehende Linienverkehr als kombinierte Bahn- und Schiffsreise auf dem Amur angeboten. Drei Jahre später folgte die durchgängige Bahnverbindung über die Mandschurei nach Dalny und Wladiwostok. Die Vollendung des Jahrhundertwerkes bildete 1916 die Fertigstellung der Amurbrücke bei Chabarowsk.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.06.2005
Text ist in diesem Buch Nebensache, umso üppiger dafür die Bebilderung, gibt beeindruckt Rezensent "ksi" zu Protokoll. Am Ende setzen sich diese Fotografien für ihn zu einem Panorama der mehr als siebentausend Kilometer langen Trasse der Transsibirischen Eisenbahn und zum Sittenbild des vorrevolutionären Russland zusammen. Vom Samowar auf dem Bahnsteig bis zum Kirchenwaggon legt das Buch des anerkannten Transsib-Kenners Bodo Thöns außerdem Zeugnis für bahnbrechende Ingenieurleistungen in einem "schon damals gestrig wirkenden Land" ab, lobt unser Rezensent.
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