Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Benoite Groult

Salz des Lebens

Roman

Cover: Salz des Lebens

Bloomsbury Verlag, Berlin 2007
ISBN-10 3827006961
ISBN-13 9783827006967
Gebunden, 230 Seiten, 18,00 EUR

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Klappentext

Aus dem Französischen von Barbara Sriba-Sethe. Alice ist mit fünfundsiebzig Jahren alles andere als eine würdige Großmutter: Als ehemalige feministische Journalistin hat sie beschlossen, sich nicht vom Alter überrollen zu lassen. Sie begegnet ihrem Altersprozess mit unerbittlicher Klarheit und überwältigendem Humor in einer Zeit, in der alt sein als Makel betrachtet wird. Ihre Tochter Marion führt ein scheinbar normales Ehe- und Familienleben in Paris, wäre da nicht ihre heimliche, leidenschaftliche Beziehung zu einem faszinierenden Iren, die ihr über viele Jahre ein zusätzliches Glück verschafft.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 22.03.2007

Weder Fisch noch Fleisch und ziemlich "überfrachtet": Einen unglücklichen Zwitter aus Liebesgeschichte und Diskurs hat Tanya Lieske anzuzeigen. Groult gehe es in ihrem "Vermächtnis" leider nicht nur darum, die Frage nach dem Altern in Würde aufzuwerfen, sondern auch um die Gleichberechtigung und um die Liebe, das alles mal als "Generationenroman", mal als "Manifest" präsentiert. Zu viel auf einmal, und alles nicht richtig durchdacht. Der Vergleich mit Groults Erfolg "Salz auf unserer Haut" liegt laut Lieske vor allem deshalb nahe, weil die Autorin sich "beherzt" selbst zitiert, ohne das anzuzeigen.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren