Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Benji ist plötzlich wie verwandelt. Er nennt seinen Freund Shabi einen Verräter und versteckt sich vor ihm. Was ist los? In der Schule verschwindet ständig Geld und auch Shabis schwarze Schatulle mit den bunten Zeichenstiften ist plötzlich weg. Hat Benji etwas damit zu tun? Shabi versucht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, und lernt dabei Joli, in die er heimlich verliebt ist, näher kennen. Ein aufregendes Versteckspiel beginnt.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.04.2000
"Direkt und gezielt für den deutschen Verlag geschrieben" und in Israel noch nicht erschienen ist laut Jürgen Stahlberg der erste Kinderkrimi der Erfolgsautorin Batya Gur. Mehr als "passabel" ist das Buch in seinen Augen nicht geworden. Mit einer sehr pointierten Darstellung des Plots versucht er dann, soviel Spannung wie möglich aus dem Buch herauszuholen: Ein Junge ist verschwunden, und sein einziger Freund will ihn finden. "Keine spektakuläre Geschichte", urteilt Stahlberg schließlich, aber eine, die "im Alltag von Kindern zwischen zehn und vierzehn" spielt.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 15.03.2000
Christine Knödler ist unzufrieden mit diesem ersten Kinderbuch der als Autorin literarischer Krimis bekannten israelischen Schriftstellerin. Die Handlung: Benji, Sohn von Neueinwanderern nach Israel, ist einsam und wird zusätzlich drangsaliert - aber von wem? Sein Freund Schabi macht sich daran, ihm zu helfen, hat aber selbst Probleme, - und der böse Bube entpuppt sich am Ende als Superstar der Schule: Täter sind Opfer und manchmal auch umgekehrt. Obwohl das als Thema von großer Sprengkraft ist, bietet Gur am Ende nur "Sinnstiftung statt Realität", schreibt die etwas enttäuschte Rezensentin.
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