Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Barry Miles
Zappa
Klappentext
Aus dem Englischen von Michael Kellner. Frank Zappa ist einer der erstaunlichsten Rockstars aller Zeiten, immer noch, zwölf Jahre nach seinem Tod. Zappa war ein Perfektionist, ein cleverer Geschäftsmann, und nicht zu kontrollieren: Er legte sich im Laufe seines Lebens mit so ziemlich jedem an, der seinen Weg kreuzte und nicht selten endete das vor Gericht. Er war eine Ikone der antikapitalistischen Gegenkultur. Er hat sein Publikum beschimpft und liebte es auf Tournee zu gehen. Er verachtete das aufgeblasene Musikgeschäft und war einer der größten Rockmusiker. Barry Miles hat ein hartes, komisches und liebevolles Portrait dieses amerikanischen Anti-Idols verfasst.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.11.2005
Angetan zeigt sich Thomas Meder von Barry Miles' Biografie über Frank Zappa, den er als den "komplexesten und provokantesten aller Rockmusiker" würdigt. Er begrüßt, dass sich Miles mit Hinweisen auf den Privatmenschen Zappa zurückhält. Aufschlussreich findet er vor allem die Ausführungen über die Kampagnen zur Durchsetzung der Marke Zappa, die den Musiker schließlich zur Ikone werden ließen. Zustimmend zitiert er Miles' Einschätzung Zappas als "bizarre Kombination von kommerziellem Marketing und revolutionärem Pathos", für die es nur einzig zutreffendes Äquivalent gebe: Zappa, der Warhol der Westküste. Er hebt zudem hervor, dass Zappa kaum von der Rockmusik seiner Zeit inspiriert wurde, sondern im Grunde Autodidakt war, der viel von der Musique concrete gelernt habe.
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