Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Barbara Catoir

Empremtes - Spuren: Antoni Tapies

Das Werk

Cover: Empremtes - Spuren: Antoni Tapies

DuMont Verlag, Köln 2003
ISBN-10 3832173528
ISBN-13 9783832173524
Gebunden, 143 Seiten, 49,90 EUR

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Klappentext

Antoni Tapies ("Kunst ist eine Suggestion der Wirklichkeit") - der am 13. Dezember 2003 achtzig Jahre alt wird - gehört mit Joseph Beuys, Robert Rauschenberg, Eduardo Chillida, Mario Merz, Cy Twombly einer Generation an, die die Kunst in den 50er und 60er Jahren revolutionierte. Krieg und Zerstörung hatte die Jugend dieser in den zwanziger Jahren Geborenen geprägt. Die Publikation gilt dem Gesamtschaffen von Antoni Tapies, einem Werk, das durch neue Ausdrucksmittel und archaische Materialien einen neuen Primitivismus herbeiführte.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 18.02.2004

Barbara Catoir will kein "Kunstvernichter" sein, der mit analytischer Kälte den Werken das Leben austreibt, berichtet Christiane Meixner, weshalb sie das Werk Antoni Tapies in ihrem Buch nicht zu zerlegen, sondern "nach künstlerisch verwandten Prinzipien zu beschreiben" versucht. Dem assoziativen Charakter von Tapies' Skulpturen, Gemälden und Assemblagen, in denen alltägliche Gegenstände "stets Zeichen für etwas anderes" sind, stelle sie daher eine Kontextualisierung des Werkes zur Seite. In diesem Bemühen schießt Catoir zwar zuweilen übers Ziel hinaus, wenn sie beispielsweise allzu blumig "von 'schöpferischen Prozessen' spricht, die es zu 'orchestrieren' gelte", merkt Meixner an, doch alles in allem gelingt es der Kunstpublizistin das Werk des Katalanen "verbal aufzuladen" und "um zahlreiche Aspekte" zu ergänzen.

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