Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

AVI

Jenseits des großen Meeres

Band 2: Der blinde Passagier. (Ab 13 Jahre)

Cover: Jenseits des großen Meeres

Ravensburger Buchverlag, Ravensburg 1999
ISBN-10 347335192X
ISBN-13 9783473351923
gebunden, 348 Seiten, 15,24 EUR

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Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 11.11.1999

Reinhard Osteroth hat beide Bände von "Jenseits des großen Meeres" besprochen, Band 1 "Die Flucht" und Band 2 "Der blinde Passagier": Zwei Bücher über die Emigration aus dem armen Irland ins verheißungsvolle Amerika, aber auch zwei Bücher mit Privatdetekiven und entlaufenen Söhnen böser Lords. "Einfacher Lesestoff für die frühen Freuden am dicken Schinken", meint Osteroth. Der Rezensent lobt die "sorgfältigen Dialoge" und auch, dass sich der Autor Zeit nimmt, um etwa die Häfen des 19. Jahrhunderts eindringlich zu beschreiben.

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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 13.10.1999

In einer Sammelrezension bespricht Siggi Seuss vier Abenteuerromane. 1) "Jenseits des großen Meeres" Bd. 1: "Die Flucht" und Bd. 2: "Der blinde Passagier": Seuss fühlt sich bei diesen beiden Bänden AVIs (ein dritter und letzter Band ist geplant) an die Abenteuer-Romane von Dickens, Twain oder Stevenson erinnert, zumindest was Stil und Thematik betrifft. AVI könne es zwar mit der Phantasie der literarischen Vorbilder nicht ganz aufnehmen, Seuss lobt aber die Verknüpfung von Fiktion und Realität als "überaus geschickt". 2) "Boston! Boston!": An diesem Roman lobt Seuss die glaubwürdige Gestaltung des "historischen und biografischen Hintergrunds", kritisiert allerdings die bisweilen mit wenig Phantasie konstruierten Dialoge und die Übersetzung. Jedoch falle diese Schwäche angesichts der Dramatik des Romans kaum ins Gewicht. 3) "Der weite Weg nach Westen": Hier gefällt Seuss besonders, dass der Leser plötzlich feststellt, wie sich Klischees vom Wilden Westen beiläufig in Luft auflösen bzw. einem Blick auf die realen Verhältnisse dieser Zeit weichen. Schön sei auch, dass die Geschichte - obwohl Annie auf ihrer gefährlichen Reise um so manche Erkenntnis reicher werde - frei von "didaktischen Massnahmen" sei.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren