Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Deutsch von Sigrid Engeler. Thomasine Gyllembourg - eine Frau, die am Ende des 18. Jahrhunderts fühlt, empfindet, sieht und versteht, als lebte sie heute. Die dänische Dichterin wächst auf in einer Zeit, die von bürgerlicher Enge, Unterdrückung der Leidenschaften und männlicher Dominanz gekennzeichnet ist. Das eher stille Mädchen geht eine viel zu frühe Ehe mit dem Revolutionär Heiberg ein. Schwach und dennoch stark ist sie, als sie Heiberg das Bett verweigert, weil sie ihn nicht mehr liebt - denn inzwischen hat sie gelernt, was stürmische Verliebtheit und erotische Besessenheit bedeuten. Sie setzt die Auflösung ihrer Ehe durch und heiratet den schwedischen Baron Gyllembourg. Und es wird noch eine ganze Zeit dauern, bis sie auch als Schriftstellerin den Weg der Freiheit beschreitet.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 23.09.2000
Hanns Grössel ist äußerst angetan von dem Roman über die dänische Schriftstellerin Thomasine Gyllembourg. Weder vollständige Romanbiografie noch Bild der Zeit sei das Buch, sondern vielmehr die Wiedergabe des "Rhythmus eines stufenreichen langen Frauenlebens". Dabei gehe die Autorin sehr behutsam und konsequent vor. Sie zeichne sich durch den ökonomischen Einsatz der Mittel aus, bei dem mehr angedeutet als ausgewalzt werde, und verliere sich dabei nicht in kunstgeschichtlichen oder literaturhistorischen Fakten, lobt der Rezensent.
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