Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Anne Cassidy

Wer ist Jennifer Jones

Ein Psychothriller (Ab 13 Jahre)

Cover: Wer ist Jennifer Jones

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2008
ISBN-10 3596807603
ISBN-13 9783596807604
Taschenbuch, 351 Seiten, 8,95 EUR

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Klappentext

Aus dem Englischen von Katarina Ganslandt. Was muss passieren, damit ein kleines Mädchen seine Freundin umbringt? Gibt es eine gerechte Strafe für eine solche Tat? Wie kann man mit einer solchen Schuld weiterleben? Jennifer Jones ist gerade zehn, als sie ihre Freundin erschlägt. Die Öffentlichkeit ist entsetzt. Nach mehreren Jahren Arrest erhält Jennifer eine neue Identität und versucht, mit der Vergangenheit abzuschließen und sich ein neues Leben aufzubauen. Doch es dauert nicht lange, bis diese Pläne durchkreuzt werden...

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 07.11.2008

Rezensentin Antje Weber ist sich nicht ganz sicher, wie glaubwürdig sie die Entwicklung findet, die die britische Jugendbuchautorin Anne Cassidy einer 10-jährigen Mörderin zuschreibt. Ein paar Jahre später ist aus dieser Jennifer die 16-jährige Alice, ein "offensichtlich recht normales Mädchen", geworden. Wie das emotional genau funktionieren kann, daran bietet dieses Buch nur "Annäherungen". In diesem Sinne ist das Buch auch eher ein "Psychothriller" als eine "psychologische Studie" geworden. Doch auch wenn einiges offen bleibt: Mit der grundsätzlichen Stoßrichtung der Geschichte, nämlich, dass "jeder Mensch eine zweite Chance" verdient, ist Weber durchaus einverstanden.

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Mehr Bücher aus dem Themengebiet

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren