Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann. Nach einer Zwangsversteigerung geht das Haus, das Kathy von ihrem Vater geerbt hat, über in die Hände einer iranischen Familie, und plötzlich wird der einfache Bungalow auf den Hügeln von San Francisco zum Schauplatz eines Krieges, bei dem es um weitaus mehr geht als um seinen materiellen Wert - Andre Dubus III hat einen Roman geschrieben über das heutige Amerika, über die Hoffnungen der Einwanderer und das Scheitern ihrer Träume.
BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Haus aus Sand und Nebel - Info bei C.H. Beck
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 19.05.2000
Sybil Wagner hält diesen Roman für so spannend, dass man ihn "nicht aus der Hand legen möchte". Zwei Aspekte hebt sie besonders hervor: Da ist zum einen der kulturelle Konflikt zwischen dem eingewanderten Perser, der an seinen Traditionen festhält und dem typisch amerikanischen Lebensstil mit seiner Schnelligkeit und seinem konsumorientierten Denken, in dem allerdings auch die "Rechtssicherheit abhängig vom Einkommen" ist. Der zweite Punkt ist die Aussichtslosigkeit und Verfahrenheit beim Streit um das Haus, an dem beide Parteien weitgehend schuldlos sind. Dennoch müssen der Perser und die Amerikanerin nun gegeneinander um ihre Existenz kämpfen. Nicht zuletzt findet Wagner den Roman "vorzüglich übersetzt".
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.05.2000
Die anfängliche Skepsis Helmut Winters scheint schnell der Begeisterung für dieses Buch gewichen zu sein. Wenn Winter beschreibt, wie der Autor auf das Thema für seinen Roman gestoßen ist (durch eine Übungsaufgabe in einem Kurs über das Schreiben von Romanen), sieht man förmlich, wie beim Rezensenten eine Augenbraue hochgeht, das Ergebnis jedoch hält er für äußerst geglückt: Ein "lebenspraller" Roman sei aus dieser Übungsaufgabe hervorgegangen, lobt Winter. Dubus III, der in diesem Buch den Kampf zwischen einer Amerikanerin und einer iranischen Einwandererfamilie um ein zu versteigerndes Haus schildert, habe ein sehr ergiebiges gefunden. Winter lobt diese Geschichte als "übersichtlich gebaut, redselig realistisch erzählt". Darüber hinaus findet er den Roman so überaus spannend, dass er ihn fast als einen Thriller bezeichnen möchte
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