Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Patricia Reimann. Es ist der aufwühlendste Fall, mit dem es die Literaturprofessorin Kate Fansler je zu tun hatte: Ihr Mann ist entführt worden. In einer Nachricht drohen die Entführer, ihn zu töten, wenn Kate nicht genau ihre Anweisungen befolgt. Die Forderung besteht nicht in Lösegeld. Kate soll in einem Zeitungsartikel öffentlich von ihrer wohlbekannten kritischen und feministischen Position abrücken und sich zu einem reaktionären Weltbild bekennen.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 13.06.2000
Was der Autorin bislang zur Ehre gereichte, dass sie aktuelle Themen in das zeitgemäße akademische Ambiente eines Detektivromans packen konnte, gerät Amanda Cross diesmal zur Falle: in ihrem jüngsten Krimi zum Thema Rechtsextremismus habe sie sich "regelrecht verhoben", schreibt Lutz Krützfeldt. Der Ehemann der feministischen Protagonistin und Universitätsprofessorin wird von christlichen Fundamentalisten entführt, aber dummerweise, so Krützfeldt, stellten diese es fürchterlich dumm an und würden zudem auch fürchterlich dumm dargestellt. Einen differenzierten Einblick in das rechtsradikale Milieu könne die Geschichte so jedenfalls nicht gewähren, zudem sich das Motiv hinterher als eher persönliches herausstellt und damit auch politisch entwertet ist. Symptomatisch sei das Buch, schreibt Krützfeldt, für die Hilflosigkeit der amerikanischen Öffentlichkeit, wie dem Phänomen rechtsextreme Gewalt zu begegnen sei: paranoid und bläuäugig zugleich.
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