Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Alexandra Scheibler
Ich glaube an den Menschen
Leonard Bernsteins religiöse Haltung im Spiegel seiner Werke
Klappentext
Mit zahlreichen Notenbeispielen und 5 Abbildungen. Die Frage nach religiösen Aspekten in Bernsteins Leben und Werk ist bislang von der Forschung weitgehend unbeachtet geblieben. In geringem Maß wird auf seine jüdischen Wurzeln verwiesen und auf jüdische Thematik in seinem Werk aufmerksam gemacht, wobei seine religiöse Haltung nicht berücksichtigt wird. Die vorliegende Untersuchung unternimmt die Bestimmung religiöser Leitgedanken, die sich in Bernsteins Kompositionen manifestieren und in seinem Denken präsent sind. In diesem Zusammenhang werden u.a. die Kompositionen Psalm 148 (1935), die Symphonien Nr. 1 Jeremiah (1942), Nr. 2 The Age of Anxiety (1949), Nr. 3 Kaddish (1963) und die Mass (1971) behandelt.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 28.11.2002
Der Rezensent Medardus Brehl, der selbst ein Kenner von Leonard Bernsteins Werk und Leben zu sein scheint, rühmt in seiner trockenen Rezension die wissenschaftlichen Erkenntnisse dieses Buches. Der Ansatz der Arbeit bezeichnet er als "werkbiografisch", weil die Autorin in einem Schritt die religiöse Haltung Bernsteins rekonstruiere und im zweiten Schritt den Einfluss dieser Haltung auf die Kompositionen Bernsteins zeige. Bernstein war Jude und der Autorin gelinge es "nachzuweisen, dass seine religiöse Haltung deutlich und nachhaltig von der jüdischen Tradition bestimmt" sei. Vor allem zeige die Autorin bei Werken ,die über ihren Titel keine religiöse Programmatik erahnen lassen, "überzeigend" deren religiöse Aspekte. Die Untersuchung, lobt der Rezensent, sei ein wichtiger Beitrag zur Beseitigung der wissenschaftlichen Missverständnisse um Leonard Bernstein.
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