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Klappentext
Harper Lee, geboren 1926, und Truman Capote (1924-1984): Zwei herausragende Autoren wuchsen als Nachbarskinder auf. Eng befreundet, begannen die beiden schon früh, in der Zurückgezogenheit von Lees Baumhaus ihre ersten Stories auszuhecken. Besessen von der Idee, zu großen Schriftstellern zu reifen, arbeiteten sie jahrelang gemeinsam an der Verwirklichung dieses Ziels. Der Erfolg sollte sich jedoch bald störend auf ihre Freundschaft auswirken.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.06.2010
Mit Wohlgefallen hat Alexandra Kedves die Geschichte der Freundschaft von Truman Capote und Harper Lee gelesen, wobei sie darin zwar keine bahnbrechenden Neuigkeiten gefunden hat, dafür aber die bekannten Fakten lebendig und anschaulich dargestellt sieht. In den Augen der Rezensentin lässt es sich zudem gut als Begleitbuch zu den beiden 2005 und 2006 entstandenen Filmen zu Capotes wichtigstem Roman "Kaltblütig" lesen, und so zeigt sie sich rundum zufrieden, auch wenn es die Schweizer Autorin nicht schafft, die großen Rätsel dieser beiden literarischen Außenseiter zu lösen, insbesondere die Frage, warum Harper Lee nach ihrem spektakulären Erfolgsroman "Wer die Nachtigall stört..." nie wieder einen Roman schrieb.
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