Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Alexander Panikin

Das Maß der Freiheit

Lebensgeschichte eines russischen Millionärs

Cover: Das Maß der Freiheit

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2000
ISBN-10 382181621X
ISBN-13 9783821816210
Gebunden, 208 Seiten, 18,41 EUR

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Klappentext

Aus dem Russischen von Rosemarie Tietze. Mit einem Vorwort von Andrej Bitow. Lebensgeschichte eines russischen Millionärs. Panikin ist ein russischer Unternehmer der ersten Stunde. Mit zwölf spekulierte er mit Fußballeintrittskarten. Später sammelte er Erfahrungen im Straßenhandel. Geld wird für Panikin mit der Zeit aber immer unwichtiger. "Der Gewinn ist kein Ziel, sondern ein abstraktes Instrument zur Erlangung eines größeren Maßes an Freiheit." Das Gorbatschowsche Gesetz zur privatwirtschaftlichen Tätigkeit in den Kooperativen eröffnet ihm den Weg in die Betriebe. Panikin wird zum ersten legalen Unternehmer Russlands, läßt seine Textilfirma in Berlin registrieren und bildet ein Joint Venture mit sich selbst. Panikin ist den anderen immer einen halben Schritt voraus, denn "Bewegung heißt Überleben, Stille bedeutet freien Fall". Sein Werdegang ist die russische Variante des American Dream.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 26.08.2000

Lesenswert, so Dorothee Wenner, sei diese Autobiografie des russischen Unternehmers Panikin allemal. Der Lebensweg führt vom Theaterdirektor zum Verkäufer von Wandmasken und schließlich zum überaus erfolgreichen Textilfabrikanten. Zur Durchsetzung kapitalistischer Methoden in der Sowjetunion habe es eines abenteuerlichen "Pioniergeistes" ebenso bedurft wie "brillanter Schlitzohrigkeit". Sympathisch sei ein gewisses Maß an Bescheidenheit, das Panikin, neben dem krummen Lebenslauf, von westlichen Erfolgsstrebern wie Lee Iacocca unterscheide.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren