Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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- Der 11.September: Eine Presseschau
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Albert Camus in Bildern und Dokumenten
Klappentext
Herausgegeben von Catherine Camus. Unter Mitarbeiter von Marcelle Mahasela. Aus dem Französischen von Alwin Letzkus. Mit ca. 550 Fotos und Dokumenten. Albert Camus, der Nobelpreisträger für Literatur, kommt 1960 völlig unerwartet und auf tragische Weise ums Leben. Er ist gerade einmal 46 Jahre alt. Sein beachtliches, aber unvollendet gebliebenes Werk zeugt von außergewöhnlicher Schönheit und Kraft. Als Schriftsteller, Journalist, Philosoph, Theaterautor und Regisseur ist er ein glühender Verteidiger der Freiheit, der seine Kunst und mit ihr sich selbst ganz in den Dienst der menschlichen Würde stellt. In seinem unermüdlichen Kampf gegen jede Form von Unterdrückung hörte er nicht auf, die menschliche Hybris anzuprangern, und dieser Kampf wirkt hinein bis in unsere Zeit.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.01.2011
Eingenommen zeigt sich Rezensent Mirko Bonne von diesem Bildband über Albert Camus, den die Tochter des Schriftstellers herausgegeben hat. Catherine Camus' erklärtermaßen subjektive Auswahl der über 500 Fotografien, Illustrationen und reproduzierten Dokumente gewährt in seinen Augen einen überaus persönlichen Einblick in Leben und Werk des Existenzialisten und Literaturnobelpreisträgers. Die Fülle des Materials über Kindheit und Jugend von Camus, seine Zeit als Wortführer des Widerstands gegen Hitler, die Jahre der Berühmtheit und des Trubels hat Bonne sichtlich beeindruckt. Bei den Aufnahmen von Camus vor seinem tödlichen Autounfall 1960 erkennt er eine "sonderbare Wehmut". Der Band bietet nach Ansicht Bonnes nicht nur einen intimen Blick auf Albert Camus, er ist zugleich das "stille Porträt" von Catherine Camus' Mutter Francine.
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 22.12.2010
Camus zu lesen, lohnt sich weiterhin für Peter Henning. Einen anderen, als den bekannten existentialistisch strengen Denker, entdeckt er in diesem von der Tochter Catherine Camus herausgegebenen Bild- und Dokumentenband. Lachend, scherzend, offen, so tritt ihm Camus hier nämlich auch entgegen und wird so für den Rezensenten zu einer über seine intellektuelle Strahlkraft hinaus auch äußerst vielschichtigen Gestalt, zum Familienmensch und Spaßvogel. Für diese Erweiterung der Person Camus mittels unveröffentlichtem Material ist Henning dankbar und nimmt sie als neuerlichen Anlass zu einer Beschäftigung mit dem Werk.
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