Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Der kleine Herr Jaromir wohnt im sechsten Stock. Wenn er mit dem Aufzug fährt, springt er so hoch er kann und drückt auf den Knopf. Meist schafft er es bis zur Vier. Die restlichen zwei Treppen geht er dann zu Fuß. Eigentlich ist Herr Jaromir ein Glückspilz: Er macht die allergrößten Seifenblasen und gewinnt in der Landmann-Joghurt-Müll-Lotterie. Und er erlebt so allerhand. Einmal bleibt er drei Tage lang im Aufzug stecken und pflanzt dort Tomaten an - eine Spezialzüchtung für Gegenden mit wenig Sonne. Schade, dass der kleine Herr Jaromir auf dem Jahrmarkt zu viele Luftballons kauft. Denn als er alle in der Hand hält, fliegt er einfach davon ...
Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 21.03.2002
Einen wie Herrn Jaromir hätt Sigrid Scherer auch gern zum Bekannten. Ein bisschen erinnert er ja an Pan Tau, der Herr Jaromir, lieb ist er und voller verrückter Ideen, "ein großes Kind" eben. Wie es dem Autor gelingt, die Perspektive dieses Erwachsenen mit dem kindlichen Blick (der eben kein Kinderblick ist!) auf die Welt glaubhaft zu gestalten, hat der Rezensentin imponiert. Zwar: Die Technikfeindlichkeit des Buches wirkt auf Scherer mitunter ein wenig bitter, "und über den Episoden aus dem Leben des weisen kleinen Ritters liegt zarte Wehmut". Vermissen aber tut sie ihn schon jetzt.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








