Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Melanie Walz. Mit einem Nachwort von Paul Ingendaay. Zwei Fremde im Zug New York-Texas entdecken und planen das perfekte Alibi für zwei. Aus einem Moment der Unachtsamkeit heraus wird Haines zum Komplizen Brunos, der ihn auf eine schiefe Bahn mitnimmt, auf der es kein Festhalten und keine Moral mehr gibt und auch kein Entrinnen. Ein Roman über gefährlich verschwimmende Identitäten und die Unausweichlichkeit der Schuld. "Zwei Fremde im Zug" (1950) war Patricia Highsmiths erster veröffentlichter Roman.
Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 04.04.2002
Tobias Gohlis kannte diesen Roman bisher nur aus der Verfilmung Alfred Hitchcocks - die Autorin war damals blutjung und völlig unbekannt. Nun hat er ihn in der neuen und "höchst nuancierten" Übersetzung von Melanie Walz gelesen und findet ihn sogar besser als Hitchcocks Version, nämlich moralisch rigoroser und spannender: "Der wahre Genuss kommt spät." Gohlis weist darauf hin, dass es sich hier um den ersten Band einer vom Diogenes-Verlag vorgelegten neuen Werkausgabe Highsmiths handelt und bekennt am Ende der Kritik seine Vorfreude auf die nächsten, ebenfalls von Walz übersetzten Bände: "Glänzende Tage" warten auf Highsmith-Leser, verspricht er.
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 04.03.2002
Im Zuge der gerade begonnenen Neuausgabe der Werke von Patricia Highsmith erscheint ihr Roman "Zwei Fremde im Zug" in neuer Übersetzung. Die Entstehungsgeschichte des Buchs lässt sich im Tagebuch der Autorin nachvollziehen: Im März 1946 notiert sie: "Ich habe die Handlung! Es ist so einfach, dass ich kaum ertrage, es eine Handlung zu nennen". Die Ausarbeitung dieser Geschichte eines geplanten Mordes über Kreuz hat dann allerdings, wie der Rezensent Alex Rühle, anmerkt noch einmal "drei Jahre harter Arbeit" in Anspruch genommen. Ganz typisch für Highsmiths Roman ist es, so Rühle, wie hier die Existenzen "ins Rutschen geraten" bis sie am Ende nichts mehr retten kann. Zur Neuübersetzung verliert unser Rezensent leider kein Wort.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








