Aus dem Französischen von Marianne Auer. "Es ist Zeit, dich auf den Weg zu machen, Ushi", sagte der Großvater. "Nimm die Heilige Pfeife und geh. Die Weißen werden so lange wiederkommen, bis sie unseren Stamm ganz vernichtet haben. Sie wollen nach Gold graben und wir sind ihnen im Weg." "Aber wohin soll ich gehen, Großvater?" "Zum Gipfel der Welt." Und so macht sich der Indianerjunge Ushi auf, begleitet von dem Waschbären Tahca und der Heiligen Pfeife, die ihm den Weg weisen soll. Wen sie auch treffen, keiner kann Ushi sagen, wo der Gipfel der Welt ist: Der Eremit hat ihn im Leben in der Einsamkeit gefunden, der Adler im Fliegen in den höchsten Höhen und der Wolf hält sich selbst für den Mittelpunkt der Welt. Doch Ushi vertraut den Worten seines Großvaters und setzt seine Reise unbeirrt fort ?
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…