Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Erik Orsenna

Porträt eines glücklichen Menschen

Der Gärtner von Versailles

Cover: Porträt eines glücklichen Menschen

C. H. Beck Verlag, München 2002
ISBN-10 3406489818
ISBN-13 9783406489815
Gebunden, 144 Seiten, 14,90 EUR

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Klappentext

In dieser Miniatur über den Gartenarchitekten Ludwigs XIV. führt uns Erik Orsenna ein in die Kunst Andre Le Notres, der Versailles zu einem der berühmtesten Gärten der Welt gestaltet hat. In knappen impressionistischen Kapiteln schildert Orsenna die Leidenschaft des "grand siecle" für Ordnung und überraschende Fluchtlinien, für strenge Methoden und hochsteigende Illusionen, die den Hintergrund für die Entwürfe und die Gestaltung der Anlagen bilden und seinem Bedürfnis nach Perspektive entgegen kamen. Er macht die subtilen und mutwilligen Phantasien sichtbar, die dem ahnungslosen Besucher der Gärten verborgen bleiben.

BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Erik Orsenna - eine Leseprobe beim Verlag

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 20.03.2002

Hans Pleschinsky ist sehr angetan von dem Buch über den Hofgärtner Ludwigs XIV. Andre Le Notre. Hingerissen vergleicht er es mit einer "chinesischen Tuschezeichnung". Der französische Autor Eric Orsenna habe eine "Liebeserklärung" geschrieben, die es unternehme, die Auffassung des klassischen Gartens, wie er in Versailles unter André Le Notre im 17. Jahrhundert entstanden ist, darzulegen und zu verteidigen. Der Rezensent schwärmt richtiggehend von dem "bezaubernden Buch" und findet es da am "liebevollsten", wo es den Gärtner bei Streifzügen durch seinen Garten beschreibt.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren