Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Ernst Molden

doktor paranoiski

Roman

Cover: doktor paranoiski

Deuticke Verlag, Wien 2001
ISBN-10 3216305392
ISBN-13 9783216305398
Taschenbuch, 224 Seiten, 16,90 EUR

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Klappentext

Ein Mann steigt aus: Christoph Salzer, studierter Botaniker und arbeitsloser Wissenschaftspublizist, sieht keinen Grund mehr, in der kapitalistischen Gesellschaft zu verbleiben. Mit Hilfe eines aus der Prosektur entwendeten Leichnams fingiert er seinen Feuertod und begibt sich in den Wienerwald, wo er als Eremit leben möchte. Was Salzer nicht weiß: Im Wald agiert eine Guerilla-Kampftruppe, die ihn nach wenigen Wochen findet und quasi adoptiert...

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 14.02.2002

Ernst Moldens vierter Roman beginne zwar als deprimierender Aussteigerroman, entpuppe sich aber im Verlauf der Handlung eher zu einem witzigen Thriller, den Günther Stocker als einen "spannenden und originellen Unterhaltungsroman" bezeichnet. Leider sei die "sympathische Spintisiererei" um einen radikalen Aussteiger, der im Wienerwald auf Gesinnungsgenossen stößt und sich deren Kampf für eine bessere Welt anschließt, manchmal zu stark an die Dramaturgie von Hollywood-Geschichten angelehnt, kritisiert der Rezensent, doch trotz mancher "Peinlichkeiten à la John Wayne" über wiegt bei ihm wohl dennoch das Lesevergnügen.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren