Herausgegeben von Peter Pfrunder und Martin Gasser. Zur Diskussion stehen zum Beispiel die Wechselwirkungen zwischen Wort und Bild oder das Verhältnis zwischen der gesellschaftlichen Wirklichkeit und ihrem Abbild in der Fotografie. Manch ein Stoff, den Loetscher literarisch bearbeitet hat, findet dabei eine aufschlussreiche visuelle Spiegelung.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 06.12.2001
"Die machtvolle Doppelwirkung von Wort und Bild" sei keine Entdeckung des 20.Jahrhunderts, schickt rbl. voraus, sie habe sich jedoch erst durch die Fotografie in der Form der literarischen Bildreportage zu einem eigenen Genre entwickeln können. Hugo Loetscher wird in dieser Rezension als einer der eindrucksvollsten Vertreter dieses Genres gewürdigt, und dies nicht allein wegen seiner Reportagen. Loetscher habe sich auch um die Theorie dieser Kunstform verdient gemacht, erklärt rbl. Als ein eindrückliches Beispiel hierfür könne der jüngst erschienene Band mit dem Titel "Durchs Bild zur Welt gekommen" betrachtet werden, der "den Reichtum von Hugo Loetschers Beiträgen zur Geschichte der Bildreportage" dokumentiere. Auf Loetscher, davon ist der Rezensent überzeugt, ließe sich auch Malraux' Maxime, "Schicksal in Bewusstsein zu verwandeln" übertragen, denn genau dies, findet rbl., leiste Loetscher mit seinen Geschichten zu den Bildern.
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