Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Ernst Fraenkel

Der Doppelstaat

Cover: Der Doppelstaat

Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2001
ISBN-10 3434505040
ISBN-13 9783434505044
Broschiert, 287 Seiten, 25,05 EUR

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Klappentext

Ernst Fraenkels "Doppelstaat" ist ein Klassiker, ein Standardwerk über die Politik, die Justiz und das Recht im Nationalsozialismus. Das Buch ist ein singuläres Werk und ein historisches Dokument: die einzige innerhalb Deutschlands während der nationalsozialistischen Zeit ausgearbeitete Analyse des Regimes. Hier entwickelt Fraenkel die These, dass das nationalsozialistische Herrschaftssystem in zwei große Bereiche zerfällt: den Normenstaat und den Maßnahmenstaat.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 26.11.2001

Für Iring Fetscher gehören die juristischen Analysen über die rechtliche "Doppelstaatlichkeit" des Nationalsozialismus von Ernst Fraenkel, die 1940 in französischem Diplomatengepäck außer Landes geschmuggelt wurden und in England und den USA erschienen sind, zu den wenigen "hellsichtigen" zeitgenössischen Betrachtungen, auf die deutsche Juristen wirklich stolz sein sollten. Als jüdischer Anwalt, der mit einer Deutschen verheiratet war und deshalb zumindest bis 1938 arbeiten konnte, hatte Fraenkel beinahe täglich mit den Folgen des Nationalsozialismus zu tun, den er als eine Mischung aus "Maßnahmenstaat" und "Normenstaat" mit einem Rest von "demokratischen" Gesetzen sah, die der Aufrechterhaltung der Wirtschaft dienen sollten, so der Rezensent. 1974 erschien die Analyse auf Deutsch, war lange vergriffen und ist nun wieder zugänglich, versehen mit einem biografischen Vorwort des Herausgebers und aufschlussreichen Dokumenten aus den Jahren 1934 bis 1940, freut sich Fetscher, der die Leküre jedem Rechtshistoriker dringend ans Herz legt.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

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Archiv: Vorgeblättert

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09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

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