Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Mario Giordano entführt die Kinder in die Traumwelt Paul Klees und bringt ihnen die Poesie dieses großen Malers des 20. Jahrhunderts nahe. Er läßt die zarten, heiteren und melancholischen Bilder sowie einige aussagekräftige Zitate des Künstlers wirken. Dabei benötigt er zur Erklärung nur ein Minimum an Text. Leitmotiv des Buches sind die Worte von Paul Klee: "Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar."
Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 08.11.2001
Das bibliophil gestaltete Kunstsachbuch von Mario Giordano über Paul Klee hat Jens Thiele auf eine lehrreiche und schöne "Augenreise" entführt. Sowohl über den Künstler als auch über die sinnliche Kraft der Farben hat der Rezensent viel gelernt. Dabei ist der Autor chronologisch vorgegangen: Zu Beginn präsentiert er eine Reihe von Fotografien, die Klee als Kind zeigen, dann fährt er mit ersten Zeichnungen und später mit Bildern fort, die Klees Verständnis von Linie, Farbe und Form illustrieren. Zeichenhaftigkeit, Abstraktion, Skurrilität und Fantastik werden deutlich, Bilder, die den Rezensenten manchmal an die Wahrnehmungswelt der Kinder erinnert haben. Ganz besonders hat Thiele sich von der Aufmachung des Buches verführen lassen: auf der linken Seite die Bilder, auf der rechten eine Schrift, die den Farbtönen der Abbildungen entnommen ist. So wird, schwärmt der Rezensent, für den Leser die Augenreise auch noch zur Farbenlehre und beides vermittle behutsam und sinnlich Klees Plädoyer für ein "bildnerisches Denken".
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 27.10.2001
"Wunderbares Buch", urteilt Rezensent "alex" begeistert. Wunderbar findet er vor allem die Einfachheit, mit der diese Lebensgeschichte entworfen wird, "in ein paar zarten Strichen," also ganz im Sinne Klees, wie "alex" meint, und passend zu den im Band zu findenden "libellenflügelzarten Bildern" des Meisters. Bilder, so der Rezensent, die einerseits "zart auf die Texte hinweisen, um dann wieder ganz woanders hinzuführen". Einen schöneren Zugang zu Paul Klees Bildern kann sich der Rezensent kaum vorstellen.
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