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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 10.24 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Herwig Birg

Die demographische Zeitenwende

Der Bevölkerungsrückgang in Deutschland und Europa

Cover: Die demographische Zeitenwende

C. H. Beck Verlag, Berlin 2001
ISBN-10 3406475523
ISBN-13 9783406475528
Paperback, 208 Seiten, 12,90 EUR

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Klappentext

Der Bevölkerungsrückgang in Europa hat weitreichende Auswirkungen auf die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Strukturen der europäischen Nationalstaaten. Der Autor stellt nach einer demographischen Bestandsaufnahme die Szenarien und Simulationsrechnungen für das 21. Jahhrundert vor.

BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Die demographische Zeitenwende - Herwig Birg bei C.H. Beck!

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 07.01.2002

Die Deutschen setzen kaum noch Kinder in die Welt. Das ist ein Problem, auf das seit Jahren Demografen und Sozialwissenschaftler hinweisen, denn ohne Nachwuchs wird es schwierig, das Solidarprinzip aufrecht zu erhalten. Zu dieser Problematik bespricht Christiane Ruoss das Buch "Die demokratische Zeitenwende" von Herwig Birg, Professor für Demografie und Direktor des "Instituts für Bevölkerungsforschung und Sozialpolitik" in Bielefeld. .Der Verfasser sieht die Zukunft der Deutschen eher pessimistisch, schreibt Ruoss. Der Geburtenrückgang führe zu einer Gefährdung der sozialen Sicherungssysteme und der Konkurrenzfähigkeit der Wirtschaft, eine Weltgesellschaft sei noch lange nicht in Sicht. Auch eine aktive Zuwanderungspolitik verspreche keine Hilfe, denn die meisten Zugewanderten hätten nicht die notwendigen Qualifikationen. Birg setze allein auf mehr Kinder, so die Rezensentin. Ob sie seinen Analysen und Schlussfolgerungen zustimmt, lässt sie allerdings offen.

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.12.2001

Autor Herwig Birg hat sich dem Thema Bevölkerungsentwicklung verschrieben. Er kann es "nicht verwinden", 'dass heutzutage ein Drittel der jüngeren Frauenjahrgänge zeitlebens kinderlos bleibt', zitiert der Rezensent Klaus Natorp aus dem Buch (von kinderlosen Männern ist darin offenbar nicht die Rede). Daraus folgert Birg mit "harten Worten", wie Natorp findet, dass die Deutschen in einigen Jahrzehnten aussterben werden. Dagegen müsse etwas getan werden, finde der Autor. Mithilfe gesteuerter Einwanderung und "Schaffung eines Bevölkerungsbewusstseins" für dieses Thema wolle er die Entwicklung aufhalten. Auch vermisse Birg Anreize der Politik, die die "Neigung" verstärken sollen, "das Leben in jedem Fall weiterzugeben". Denn Kinderlosigkeit sei für Birg eine Art Verstoß gegen die guten Sitten. Gegen die Thesen Birgs hat der Rezensent keine Einwände, doch hält er es für "naiv" zu glauben, dass die "jüngeren Frauenjahrgänge" mit dem Vorwurf der Sittenlosigkeit dazu gebracht werden können, wieder mehr Kinder zu bekommen - zumal das Buch, wie Natorp meint, auch noch "zu fachlich" geschrieben ist.

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Archiv: Bücherschauen

Golden german tor lass uns ein als große fisch

10.02.2012: Die SZ ermittelt mit Martin Amis' Roman "Die schwangere Witwe" jenen Nullpunkt, an dem sich Sex und Liebe trennten. Die FAZ geht mit Didier Decoin der Frage nach, warum 38 Menschen der um ihr Leben kämpfenden Kitty Genovese nicht halfen. Die FR feiert den "famose Falschmünzer" Juri Andruchowytsch und seinen Roman "Perversion". Begeistert ist sie auch von Michael Ondaatjes Roman "Katzentisch". Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

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02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

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