Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Edgar Allan Poe

Die Maske des roten Todes

Erzählungen

Cover: Die Maske des roten Todes

Achilla Presse, Hamburg - Baltimore - Friesland 2001
ISBN-10 3928398687
ISBN-13 9783928398688
Gebunden, 250 Seiten, 24,54 EUR

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Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Rainer G. Schmidt. Mit diesen 13 Erzählungen wird das Herzstück des Poe'schen Erzählungswerks in einer Neuübersetzung vorgelegt. Wir blicken bei Poe in ein "Herz der Finsternis", das zugleich etwas Maschinelles hat. In der zentralen Erzählung "The Tell-tale-Heart" (Das Herz erzählt's) wird der "Beat" des Herzens zu einem tickenden Zeitzünder, zu einer präzise eingestellten inneren Uhr des Gewissens. Das unheimliche Schlagen einer Uhr, die mit dem Fortschreiten der Zeit auch den Tod heraufbeschwört, spielt in der Erzählung "Die Maske des roten Todes" eine große Rolle. Und auch in "Die Grube und das Pendel" wird eine unerbittliche Foltermaschinerie vorgeführt, die mit der Präzision eines Uhrwerks funktioniert...

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 15.11.2001

Schnell könne man behaupten, eine neue Übersetzung der Erzählungen von Edgar Allan Poe (1809 bis 1849) sei überflüssig, hatten sich doch solche Größen wie Arno Schmidt und Hans Wollschläger bereits an der deutschen Übertragung versucht, berichtet Ulrich Greiner. Mitnichten stimmt der Rezensent dieser Ansicht zu. Rainer G. Schmidts Übersetzung hält er für eine wichtige und gut gelungene neue Interpretation der Texte. Als Übersetzer von Herman Melvilles "Mardi" hat er sich bereits einen Namen gemacht. Poe präsentiert er nach Greiner gründlich und überaus sprachgewandt. Und der Verlag hat die Ausgabe zudem noch, lobt der Rezensent, sehr schön ausgestattet.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren