Der Arktisforscher Jean Malaurie erzählt vom Leben der Menschen am Ende der bewohnbaren Welt. Er porträtiert mit vielen Fotos das Volk der Inuit, an dessen Alltag er während seiner vielen Forschungsexpeditionen teilgenommen hat. Seine Texte vermitteln Einblicke in die Lebensgewohnheiten einer Nation, die sich ihrer Tradition stark verbunden fühlt und sich dennoch auf dem Weg in ein neues Zeitalter befindet.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 13.12.2001
In 50 Jahren hat der Geologe Jean Malaurie 31 Expeditionen nach Kanada, Grönland, Russland und Alaska unternommen, allein oder in Begleitung der Inuit und seine Erfahrungen und Erlebnisse in Text und Fotografie festgehalten, berichtet der Rezensent mit dem Kürzel "ToGo", den der Band des Forschers zutiefst berührt hat. Seine Bilder, lobt "ToGo", zeigen die Menschen des Nordens, die Kälte, Weite und Stille. Jede Aufnahme und jedes "glänzend formulierte Wort" des, wie der Rezensent meint, "außerordentlichen Buches", seien ein Zeugnis der Liebe des Autors zu diesen weit abgelegenen Landstrichen und ihren Bewohnern.
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