Karl-Markus Gauß

Der Mann, der ins Gefrierfach wollte

Albumblätter
Cover: Der Mann, der ins Gefrierfach wollte
Paul Zsolnay Verlag, Wien 1999
ISBN 9783552049369
gebunden, 120 Seiten, 13,80 EUR

Klappentext

Ein Toter wird Vater, und ein Lebender möchte tiefgefroren werden. Greise Nobelpreisträger stiften ihren Samen ausgewählten Damen und hoffen so, die Menschheit posthum zu veredeln. Eine junge Frau in den USA stellt eine Videokamera in ihr Zimmer und avanciert, indem sie sich von jedermann zu jeder Zeit anschauen läßt, zur Ikone im Imternet. Geschichten, so befremdlich, wie sie nur die Wirklichkeit finden kann.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 24.02.2000

In "gestelzten Formulierungen", die aber von "hinreißendem Charme" sind, so der Rezensent Urs Willmann, weise Gauß in seinen Albumblättern auf ein paar objektive Absurditäten hin. Glaubhaft berichtet der Rezensent von Gauß` Erstaunen angesichts der Tatsache, dass in den Todestrakten amerikanischer Gefängnisse nicht geraucht werden darf: "Es gibt eine Pflicht, gesund zu sterben." Und so finde Gauß in der Welt der Wissenschaft, der Medien und der Geschichte noch manche andere Skurrilität, in der die Realität alle Fiktion überbiete.

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