Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Mit zahlreichen Farbtafeln. Eine Sammlung verschmitzter Liebesbriefe und eine Geschichte ewig ungestillten Begehrens, - Erotikon und poetisches Bekenntnis zugleich.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 23.06.2001
Da Hans-Jürgen Schmitt der Meinung ist, dass es zu trivial ist, schlicht Liebesbriefe an eine abwesende Geliebte zu schreiben, begrüßt er in seiner kurzen Kritik den Einfall Schotts, diese mit allerlei "etymologischen, mythologischen und poetologischen Einsprengseln" über Engel zu bereichern. Und obwohl er auch einiges an "Selbstverliebtheit" und Stolz auf die eigene Gelehrtheit beim Autor entdeckt, lobt er das Buch dafür, mit seiner originellen Mischung die "Spannung" zu halten. Zu den Illustrationen von Dall'O bemerkt er anerkennend wenn auch zurückhaltend, dass sie helfen, den Text "leicht zu entziffern".
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Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 26.05.2001
Günther Stocker scheint etwas ratlos angesichts dieses Buches, in dem ein Ich-Erzähler in Briefen an die ferne Geliebte über Engel und Heilige räsoniert. Eigentlich findet Stocker das poetische Verfahren des österreichischen Autors, der "mühelos" zwischen mythologischen Exkursen und naturwissenschaftlichen Überlegungen, zwischen "Liebesbrief und Sprachwissenschaft" wechselt, ganz reizvoll. Doch mitunter gerate der Sprachfluss an die "Grenze zur Sophisterei", kritisiert der Rezensent. Was ihm aber bis zum Schluss nicht recht einleuchten will ist, dass sich Schrott ausgerechnet diesem Thema widmet, wo er doch nach eigenen Angaben mit Metaphysik noch nie etwas anfangen konnte. Und so bleibt für den Rezensenten das ganze Buch, trotz überraschender Einfälle und attraktiver Illustrationen von Dall'O, insgesamt "vage und spekulativ" und vermag ihn nicht recht zu überzeugen.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
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Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen







