Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Ruben Philipp Wickenhäuser

Die Drachen kommen

Roman. (Ab 12 Jahre)

Cover: Die Drachen kommen

Esslinger Verlag, Esslingen 2000
ISBN-10 3480205690
ISBN-13 9783480205691
Gebunden, 496 Seiten, 13,70 EUR

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Klappentext

Mit Illustrationen des Autors. "Die Historica Ecclesiastica Gentis Anglorum", erklärte Bruder Edwin und senkte dabei die Stimme. "Ganz richtig. Ein Buch der Angelsachsen, das größere Macht besitzt als Seidr Swavas ganze Zauberkunst und die der Lachsfängerwölwen zusammen. Es erzählt von Völkern, die es nicht mehr gibt, von England und vom Anbeginn der Zeit. In eurer Sprache: Es könnte von den Nornen, von den Schicksalsgöttinnen selbst geschrieben worden sein." Dieses Buch möchte der Magier Seidr Svava haben. Ein Buch, das solche Bedeutung für ihn besitzt, daß er den Wikingerjungen Eric Thorbergson auf einen Raubzug nach England mitschickt. Doch als Eric in England ankommt, da findet er sich plötzlich allein im Land seiner größten Feinde wieder. Ständig bedroht durch Entdeckung macht er sich auf die Suche. Daß ihm ausgerechnet von einer Nonne geholfen wird, deren Kloster seine Leute gerade niedergebrannt haben, macht ihm die Sache nicht gerade geheuerer...

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 14.03.2001

Marco Möller ist völlig begeistert von der Geschichte über den Wikingerjungen, der in die Ferne geschickt wird um ein geheimnisvolles Buch aufzuspüren. Das Buch ist eine "spannende Zeitreise" in die Welt der Wikinger und Engländer um 1000 n. Chr., preist der Rezensent, der hingerissen ist von den "geistreichen Dialogen", und dem "brillanten Witz" des Romans. Als eigentliche "Stärke" des Buches aber streicht er die Charakterisierung der Protagonisten heraus, und er empfiehlt es als "echtes Leservergnügen".

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren