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Klappentext
2 CDs, Lesung mit Matthias Fuchs und Ulrike Grote. Spieldauer: 128 Minuten. Am 17. November 1918 fand die erste Begegnung des 43-jährigen Rainer Maria Rilke und der 28-jährigen Claire Studer in München statt. Rilke lebte dort bereits seit 1914. Den ersten Brief erhielt er am 16. November Brief von ihr, in dem sie ihm ihren Aufenthalt in München mitteilte und die Bitte äußerte, ihn kennen lernen zu dürfen. Am Morgen des folgenden Tages schickte er ihr ein üppiges Rosenbukett und einen kurzen Brief: "Ich erwarte Sie morgen bei mir; wollen Sie?" Das ist der Anfang eines leidenschaftlichen Briefwechsels.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 14.03.2001
Sacha Verna bespricht ein Hörbuch, das von der "Nicht- oder Beinahe-Beziehung" zwischen Rainer Maria Rilke (gelesen von Matthias Fuchs) und Claire Goll (gelesen von Ulrike Grote) erzählt und dessen lockere Form ihr gefällt. In den Briefwechsel werden Gedichte und Biografisches eingestreut. Die Rezensentin scheint durch dieses Hörbuch Aufschluss über die wechselvolle, oft widersprüchliche Beziehung von Rilke und Goll gewonnen zu haben, was angesichts des intimen Materials nahe liegt. Besondere Freude bereiten ihr die "Wort- und Satzkaskaden", die in "Zeiten von SMS wie Botschaften von einem fernen Planeten wirken" und die vergangene "Lieb- und Leidenschaft zwischen Rilke und Goll" wieder beleben. Einzig einen "hässlichen Akzent" beim Französischen wirft sie Matthias Fuchs vor.
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