Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Claire Goll, Rainer Maria Rilke

Ich sehne mich sehr nach Deinen blauen Briefen

Briefwechsel

Cover: Ich sehne mich sehr nach Deinen blauen Briefen

Hörbuch Hamburg, Hamburg 2000
ISBN-10 3934120598
ISBN-13 9783934120594
Hörbuch, 0 Seiten, 25,51 EUR

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Klappentext

2 CDs, Lesung mit Matthias Fuchs und Ulrike Grote. Spieldauer: 128 Minuten. Am 17. November 1918 fand die erste Begegnung des 43-jährigen Rainer Maria Rilke und der 28-jährigen Claire Studer in München statt. Rilke lebte dort bereits seit 1914. Den ersten Brief erhielt er am 16. November Brief von ihr, in dem sie ihm ihren Aufenthalt in München mitteilte und die Bitte äußerte, ihn kennen lernen zu dürfen. Am Morgen des folgenden Tages schickte er ihr ein üppiges Rosenbukett und einen kurzen Brief: "Ich erwarte Sie morgen bei mir; wollen Sie?" Das ist der Anfang eines leidenschaftlichen Briefwechsels.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 14.03.2001

Sacha Verna bespricht ein Hörbuch, das von der "Nicht- oder Beinahe-Beziehung" zwischen Rainer Maria Rilke (gelesen von Matthias Fuchs) und Claire Goll (gelesen von Ulrike Grote) erzählt und dessen lockere Form ihr gefällt. In den Briefwechsel werden Gedichte und Biografisches eingestreut. Die Rezensentin scheint durch dieses Hörbuch Aufschluss über die wechselvolle, oft widersprüchliche Beziehung von Rilke und Goll gewonnen zu haben, was angesichts des intimen Materials nahe liegt. Besondere Freude bereiten ihr die "Wort- und Satzkaskaden", die in "Zeiten von SMS wie Botschaften von einem fernen Planeten wirken" und die vergangene "Lieb- und Leidenschaft zwischen Rilke und Goll" wieder beleben. Einzig einen "hässlichen Akzent" beim Französischen wirft sie Matthias Fuchs vor.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren