Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Mit Zeichnungen von Ernst Kahl. Im "Mullah von Bullerbü" erleben Sie Mullahs aller Fraktionen ? Ethiker, Schlammketzer, Buchhändler, Rasterfahnder, Massakernarren und Dreitagediebe. Die schönste Kommissarin der Welt begibt sich auf eine rasante Verfolgungsjagd rund um den Globus, und Gott im Himmel bleibt hart: Das Boot ist voll, ihr müsst leider draußen bleiben!
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 09.08.2001
Bloß nicht ernst nehmen, meint Frank Schäfer zu diesem Krimi, der so "unordentlich strukturiert" sei, als hätte es kurz vor Abgabe des Manuskripts eine "Hausdurchsuchung im Romangebäude" gegeben. Der Plot diene eigentlich nur als Vorwand für "allerlei Polemik", die - wie schon der Vorgänger "Der Babier von Bebra" - wahrscheinlich wieder einige "Pastorentöchter" erschrecken wird. Besonderen Spaß haben ihm die Neologismen und Redewendungen bereitet und vor allem die Reime. Er zitiert zur Demonstration zwei harmlose Sätze, in denen sich Aal auf Kahl reimt und resümiert: Ein "infantiler, aber eben auch ganz großer Spaß."
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.03.2001
Der Vorschlag des Rezensenten, doch den Text einfach wegzulassen und nur die 22 Zeichnungen zu drucken, um wenigstens ein "recht charmantes Heftchen" zu erhalten, scheint vernichtend, handelt es sich bei dem vorliegenden Buch doch um einen Roman von 156 Seiten. Von einem Roman indes will Burkhard Scherer nichts wissen. Was die Autoren da "zusammengeschrieben" haben, behauptet er, stehe "ziemlich schlaff im Gelände", worum es gehe, sei kaum zu erklären. Letztlich, meint Scherer, finde sich, was hier in "kurztaktigen und verhuschten Erzählsträngen" abgehandelt werde, in den Glossen und Kommentaren der Autoren deutlich subtiler wieder. Satire dürfe zwar alles dürfen, nur: können sollte sie auch etwas.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
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Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








