Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Wiglaf Droste, Gerhard Henschel

Der Mullah von Bullerbü

Roman

Cover: Der Mullah von Bullerbü

Edition Nautilus, Hamburg 2000
ISBN-10 3894013524
ISBN-13 9783894013523
Gebunden, 156 Seiten, 14,32 EUR

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Klappentext

Mit Zeichnungen von Ernst Kahl. Im "Mullah von Bullerbü" erleben Sie Mullahs aller Fraktionen ? Ethiker, Schlammketzer, Buchhändler, Rasterfahnder, Massakernarren und Dreitagediebe. Die schönste Kommissarin der Welt begibt sich auf eine rasante Verfolgungsjagd rund um den Globus, und Gott im Himmel bleibt hart: Das Boot ist voll, ihr müsst leider draußen bleiben!

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 09.08.2001

Bloß nicht ernst nehmen, meint Frank Schäfer zu diesem Krimi, der so "unordentlich strukturiert" sei, als hätte es kurz vor Abgabe des Manuskripts eine "Hausdurchsuchung im Romangebäude" gegeben. Der Plot diene eigentlich nur als Vorwand für "allerlei Polemik", die - wie schon der Vorgänger "Der Babier von Bebra" - wahrscheinlich wieder einige "Pastorentöchter" erschrecken wird. Besonderen Spaß haben ihm die Neologismen und Redewendungen bereitet und vor allem die Reime. Er zitiert zur Demonstration zwei harmlose Sätze, in denen sich Aal auf Kahl reimt und resümiert: Ein "infantiler, aber eben auch ganz großer Spaß."

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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.03.2001

Der Vorschlag des Rezensenten, doch den Text einfach wegzulassen und nur die 22 Zeichnungen zu drucken, um wenigstens ein "recht charmantes Heftchen" zu erhalten, scheint vernichtend, handelt es sich bei dem vorliegenden Buch doch um einen Roman von 156 Seiten. Von einem Roman indes will Burkhard Scherer nichts wissen. Was die Autoren da "zusammengeschrieben" haben, behauptet er, stehe "ziemlich schlaff im Gelände", worum es gehe, sei kaum zu erklären. Letztlich, meint Scherer, finde sich, was hier in "kurztaktigen und verhuschten Erzählsträngen" abgehandelt werde, in den Glossen und Kommentaren der Autoren deutlich subtiler wieder. Satire dürfe zwar alles dürfen, nur: können sollte sie auch etwas.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

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06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

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