Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Wilhelm Schmid

Die Geburt der Philosophie aus dem Garten der Lüste

Michel Foucaults Archäologie des platonischen Eros

Cover: Die Geburt der Philosophie aus dem Garten der Lüste

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000
ISBN-10 351839715X
ISBN-13 9783518397152
Taschenbuch, 223 Seiten, 8,13 EUR

Bestellen bei Buecher.de

Klappentext

Die Liebe, das Verlangen, die Lüste ? kaum etwas hat die Menschen, quer durch die Zeiten, mehr fasziniert als der Eros. Aber mit der angenehmen erotischen Erfahrung gehen seit jeher unangenehme Irritationen einher: Wie lassen sich die überbordenden Lüste mäßigen? Was ist das richtige Maß im Umgang mit den Lüsten? Denn die am erotischen Spiel Beteiligten laufen Gefahr, zu bloßen Sklaven der Lust zu werden. Oder sie werden um der Lust willen nur "benutzt", verletzt, entwürdigt. Wilhelm Schmid skizziert die antike Landschaft des Denkens der Lüste, in deren Umfeld die Philosophie überhaupt erst "geboren" worden ist. Er folgt dabei Überlegungen des französischen Philosophen Michel Foucault (1926-1984) und interpretiert das wichtigste Werk der antiken Philosophie des Eros, Platons "Symposion" neu.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 10.03.2001

Schamma Schahadat bespricht in ihrer Rezension zwei Bücher über Philosophie und Lebenskunst bzw. Erotik von Wilhelm Schmid: "Schönes Leben" und "Die Geburt der Philosophie aus dem Garten der Lüste" (beide Suhrkamp).
"Schönes Leben", schreibt die Rezensentin verärgert, ist ein einziges großes Missverständnis. Und wenn wir Schamma Schahadat da richtig verstehen, so liegt das daran, dass es einerseits bei einem recht anspruchsvollen Verlag erscheint, andererseits aber tatsächlich nicht mehr sein will als ein Ratgeberbuch in Sachen Lebenshilfe.
Wer sich wie Schahadat also für philosophische Zusammenhänge interessiert, sollte wohl besser zu dem hier ebenfalls erwähnten Band "Die Geburt der Philosophie aus dem Garten der Lüste" desselben Autors greifen. Darin werde mit zentralen Begriffen wie "Melancholie", "Schmerz" oder "Zorn" um einiges behutsamer umgegangen als in "Schönes Leben".

Lesen Sie den Originalartikel bei buecher.de
Gebraucht finden bei abebooks

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

blog comments powered by Disqus

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren