Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.11.1999
Briefe aus der Goethe-Zeit, geschrieben von einem der Söhne der berühmten, einst von Goethe geliebten Charlotte. Goethe kommt denn auch vor in den Briefen - man erlebt ihn etwa, wie er bei einer Theaterinszenierung eines seiner Werke in Rage gerät. Aber Wolfgang Schuller hebt anderes hervor in seiner Rezension. Von eigentümlichen Reiz ist für ihn vor allem der Einblick in das höfische Leben der Goethe-Zeit in Weimar und Schwerin. Er mag den "Hofklatsch", er lobt Karl von Steins sanfte Ironie und "freundlich offenen" Stil. Das Buch sei "wunderbar ausgestattet" und mit ausführlichen Registern versehen.
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