Bruno S. Frey

Arts and Economics

Analysis and Cultural Policy
Cover: Arts and Economics
Springer Verlag, Berlin 2000
ISBN 9783540673422
Gebunden, 240 Seiten, 50,11 EUR

Klappentext

Using the economic point of view for an analysis of phenomena related to artistic activities, "Arts & Economics" not only challenges widely held popular views, but also offers an alternative perspective to sociological or art historic approaches.The wide range of subjects presented are of current interest and, above all, relevant for cultural policy. The issues discussed include: institutions from festivals to "superstar" museums, different means of supporting the arts, including the question whether artistic creativity is undermined by public intervention, an investigation into art as an investment, the various approaches applied when valuing our cultural properties, or why, in a comparative perspective, direct voter participation in cultural policy is not antagonistic to artistic values.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.01.2001

Geteilter Meinung zeigt sich Holger Bonus über diesen Band. Zwar biete er wenig Neues, weil hier verschiedene bereits erschienene Veröffentlichungen des Autors zu Grunde liegen. Dennoch begrüßt der Rezensent, dass die früheren Überlegungen Freys nun hier zusammengefasst vorliegen. Frey betone selbst, dass es ihm nicht darum gehe, einen weiteren "Überblick zur Kunstökonomik" zu bieten, sondern eher psychologische Aspekte zu beleuchten. So geht es - wie der Leser erfährt - hier vor allem um zwei Aspekte: Zum einen um die Wechselwirkung von Kunst und Politik, zum anderen um die Prägung von Kultur durch Institutionen. Die Kritik des Rezensenten setzt besonders am zweiten Punkt an. Denn der Autor begreift Institutionenökonomik nicht in der "neuen Sicht", nämlich als "Spielregeln der Gesellschaft", in der auch Traditionen und Konventionen eine Rolle spielen, Bonus außerordentlich bedauerlich findet. Besonders ins Gewicht fällt diese Sichtweise des Autors bei seinen Erläuterungen über die Bestände von Museen, bei denen die meisten Werke eingelagert sind und sich der Autor Gedanken darüber macht, wie diese Schätze ökonomisch verwertet werden können. Gerade hier wäre nach Bonus Gelegenheit gewesen, über die "Ökonomik von Kultur und Identität nachzudenken", was der Autor jedoch nicht ausreichend tue. Dennoch lobt Bonus die Kenntnisse und "Kompetenz" des Autors und empfiehlt das Buch mit Nachdruck jedem Kulturökonomen.

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