Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Franz Josef Czernin

Apfelessen mit Swedenborg

Essays zur Literatur

Cover: Apfelessen mit Swedenborg

Grupello Verlag, Düsseldorf 2000
ISBN-10 3933749352
ISBN-13 9783933749352
Taschenbuch, 124 Seiten, 12,68 EUR

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Klappentext

In seinem neuen Band versammelt Franz Josef Czernin Essays über Literatur und ihre inneren und äußeren Probleme. Er untersucht Aspekte der Form und des Inhalt in den Werken von J. L. Borges, T. S. Eliot, Walter Serner, Martin Mosebach, Paul Valéry und vielen anderen. Gleichzeitig beschäftigt er sich mit der Behandlung der Wortkunst in der Öffentlichkeit und der Literaturwissenschaft. Selbstreflektionen, Fragestellungen zur eigenen Poetik und zur Form der Essays als solcher gewährt dem Leser einen Einblick in die komplexe intellektuelle Arbeitswelt des Dichters, der stets im Spannungsfeld zwischen der Tradition und der Moderne sowie zwischen dem eigentlichen Schöpfungsprozeß und seiner kritischen Rezeption steht.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 30.12.2000

Insgesamt ziemlich inspirierend findet Lutz Hagestedt Franz Josef Czernins literaturtheoretische Essays. In denen beschäftigt sich der Dichter und Literaturkritiker mit Autoren wie Ernst Jandl, Peter Handke, Jorge Luis Borges und Paul Valéry. Er attestiert ihm eine "Doppelbegabung zur Poesie und Theorie" und das führt für Hagestedt dazu, dass bei Czernin "Dichtung und das Sprechen über Dichtung einen anregenden Wettstreit austragen". Besonders interessiert den Autor, was bei der Negation und wortgemäßen Umdrehung von etwas bereits Gesagtem heraus kommt und diesen Ansatz findet auch Hagestedt spannend. Damit gelingt es ihm oft "eine neue, zweite Stimmigkeit jenseits des Erwartungshorizontes zu schaffen". Nicht so gelungen und überzeugend findet der Rezensent hingegen die "kritischen Töne dieser Essays". Da fehlt es seiner Meinung nach an Glaubwürdigkeit, "weil er hier die Hingabe der Beobachtung verliert".

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren