Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 10.24 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Miguel Skirl, Andreas Urs Sommer, Dagmar Winter

Die Hortung

Eine Philosophie des Sammelns

Cover: Die Hortung

Parerga Verlag, Düsseldorf 2000
ISBN-10 3930450542
ISBN-13 9783930450541
Broschiert, 178 Seiten, 24,54 EUR

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Klappentext

Sammeln ist die geheime Signatura saeculi, das Kenn- und Kainszeichen unserer Gegenwart. Umso mehr erstaunt die Rat- und Tatlosigkeit der Philosophie in sammeltheoretischer Hinsicht: Man überläßt das Problem, das man als solches gar nicht erkennt, willig den Psychologen und den Sammlern selbst, womit man zu erkennen gibt, daß man eigentlich nichts mehr zu sagen, geschweige denn entgegenzusetzen hat. Das vorliegende Buch will Sammeln und damit unsere Sammelzeit in Gedanken fassen.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 02.12.2000

Rezensent "rox" hat ein Buch über Tatsachen anzuzeigen. Genauer betrachtet aber handelt es sich, das räumt der Rezensent eher zufrieden als irritiert ein, um eine Kuriosität - "ein schillerndes Nachtstück", wie er schreibt, unter den "seltenen Sammelstücken spielerischer deutscher Denkkunst". Das klingt interessant und ist, wenn mit "geistiger Durchdringung" und "mimetischem Sprachwitz" wie hier aufgetragen, auch "bedenkenswert". Das meint jedenfalls "rox", der sich den Band gleich ins Regal stellen muss, wie es scheint, und damit unversehens den Beweis liefert für eine These aus dieser "Philosophie des Sammelns": Dass nämlich der Sammler abhängt von den um ihn versammelten Objekten, "es diese leblosen Dinge sind, die sich in den Besitz des Menschen bringen (und nicht etwa umgekehrt)".

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Archiv: Bücherschauen

Golden german tor lass uns ein als große fisch

10.02.2012: Die SZ ermittelt mit Martin Amis' Roman "Die schwangere Witwe" jenen Nullpunkt, an dem sich Sex und Liebe trennten. Die FAZ geht mit Didier Decoin der Frage nach, warum 38 Menschen der um ihr Leben kämpfenden Kitty Genovese nicht halfen. Die FR feiert den "famose Falschmünzer" Juri Andruchowytsch und seinen Roman "Perversion". Begeistert ist sie auch von Michael Ondaatjes Roman "Katzentisch". Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren