Mit Bildern von David Roberts. Fennymore lebt allein in dem gemütlichen großen Haus Bronks - jedenfalls seit seine Eltern verschwunden sind. Gut, dass er noch seine Tante Else hat, die ihn jeden Sonntag besucht; und sein Fahrrad Monbijou, das sich für ein Pferd hält und bergeweise Heu vertilgt! Doch als immer mehr mysteriöse Dinge in seinem Leben passieren, wird Fennymore klar: Da ist etwas faul! Sind seine Eltern vielleicht doch noch am Leben? Zusammen mit seiner neuen Freundin Fizzy geht er der Sache nach und kommt dem fiesen Doktor Uhrengut auf die Schliche...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.02.2012
Ganz und gar hingerissen ist Dietmar Dath von diesem "schönen Buch samt den Illustrationen".Die Geschichte von einem Jungen mit einem lebenden Fahrrad, der sich auf die Suche nach seiner verschwundenen und dackelbackenden Tante begibt, habe eine "dezente, aber raffinierte" Form von Phantastik im Sinn, die sich den "Gewohnheiten der Fantasy" entzieht. Sehr gern hat sich Dath hier auf eine Reise mitnehmen lassen, die Erstaunliches durchquere und den Leser am Ende schließlich sogar mit vermehrter "Lebenstauglichkeit" in den Alltag entlasse, so dass der Rezensent sich jetzt schon nach mehr Stoff aus der Feder dieser auch sprachlich souveränen Autorin sehnt.
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