Das Buch vermittelt einen Überblick über Leben und Wirken wichtiger Akteure und verweist auf ihren Platz in der nationalen und kontinentalen Geschichte.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 07.06.2010
Ziemlich spannend findet Rezensent Camilo Jimenez, was derzeit politisch in Lateinamerika geschieht. Die Linkswende, die Unabhängigkeit von den USA, der Weg in eine demokratische Moderne mit Politikern wie Hugo Chavez und Evo Morales, all das sieht er, zusammen mit dem Herausgeber dieses Bandes, Nikolaus Werz, von den Historikern bislang zu wenig beachtet. Dass die hier versammelten einundzwanzig Autoren sich abseits überholter Thesen und Ikonen, wie Che Guevara, bewegen und den Ruhm eines Bolivar oder die Schmäh eines Pinochet genauer untersuchen, hält Jimenez für überfällig.
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