Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Gerhard Falkner. Der Gelegenheitsdieb Tiny Darling wird von seiner Frau Louise nach sieben Jahren Ehe vor die Tür gesetzt. Sie beginnt eine Affäre mit dem örtlichen Sheriff Dan Norman, einem einfachen Mann mit starken Prinzipien, dem die Machenschaften Darlings schon lange ein Dorn im Auge sind. Doch nicht nur sein Job, auch die Beziehung mit der undurchschaubaren Louise rauben dem Gesetzeshüter den Schlaf. Als Louise schließlich eine Fehlgeburt erleidet und Tiny Darling Dans Wiederwahl mit seinen kriminellen Intrigen vereiteln will, muss der Sheriff endlich handeln - die Frage ist nur, wie.
BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info):
Tom Drury: Das Ende des vandalismus - Leseprobe beim Verlagt Klett-Cotta
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 22.04.2010
Christopher Schmidt freut sich ausgiebig darüber, dass der Debütroman von Tom Drury nach sechzehn Jahren nun "endlich" auch in deutscher, noch dazu ausgezeichneter Übersetzung vorliegt. Der amerikanische Autor holt darin das Leben eines Provinznests im fiktiven Grouse County in Iowa ganz dicht heran, und man kann das Buch laut Rezensent als Lobgesang auf die Provinz bezeichnen. Dabei würden, neben der Liebesgeschichte des Sheriffs, den Forderungen der Feuerwehr nach neuen Äxten und dem Friseur des Ortes, der nur einen Haarschnitt beherrscht, en passant die großen Themen des Lebens verhandelt, also "Liebe und Tod" und "Politik", meint Schmidt, den die Mischung aus ironischer und zärtlicher Darstellung des amerikanischen Landlebens enorm einnimmt. Und keineswegs Heimatidylle wird dem Leser hier vorgesetzt, betont der Rezensent noch, denn es werden auch, der Niedergang der landwirtschaftlichen Familienbetriebe und die Landflucht thematisiert. Auf jeden Fall ein "großartiger Roman", ein "Heimatroman der Entschleunigung", der dem Rezensenten das Leben auf dem platten Land höchst anschaulich und dabei auch noch sehr unterhaltsam vor Augen führt.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.03.2010
Tobias Döring zeigt sich hellauf begeistert von Tom Drurys neuem, sich ihm als Vorgeschichte des Romans "Traumjäger" präsentierenden Buch aus den Untiefen der amerikanischen Provinz. So eigenwillig in Tempo und Fokus der Roman dem Rezensenten erscheint, so ungewöhnlich ist die Erfahrung, die Döring macht, als er sich auf die vom Autor geforderte Entschleunigung und Neufokussierung des Blicks auf das Nebensächliche einlässt. Für Döring liegt's an Drurys skurrilem Witz, an der Subtilität und Lakonie der Schilderungen, dass der Text ihn unbeschadet mitnimmt zu Radwechseln, Scheunenbränden und schlaflosen Sheriffs. Derart eindringlich erzählt Drury, dass Döring noch die unbedeutendste Figur des umfangreichen Personenregisters im Gedächtnis bleibt. Und wenn der Autor seine vielen Lebens- und Erzählfäden oft ins Nichts laufen lässt, kann Döring damit leben. Gelegenheit, die eigene Erwartungshaltung zu überprüfen, findet er.
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








