Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Andreas Winkelmann

Hänschen Klein

Gekürzte Lesung. 6 CDs

Cover: Hänschen Klein

Audio Media Verlag, München 2010
ISBN-10 3868045570
ISBN-13 9783868045574
CD, 19,95 EUR

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Klappentext

6 CDs mit 457 Minuten Laufzeit. Gelesen von Simon Jäger. Der junge Anwalt Sebastian Schneider bekommt eines Tages einen mysteriösen Brief: die erste Strophe des Liedes Hänschen klein verbunden mit dem innigen Versprechen einer Frau, bald für immer mit ihm vereint zu sein. Sebastian glaubt an einen Irrtum. Er ahnt nicht, dass er einen Liebesbrief in Händen hält, der sein Leben zerstören wird. Es ist der Brief einer Mutter, die tot geglaubt und dem Wahnsinn verfallen auf der Jagd nach ihrem Sohn ist. Und dabei ist sie bereit, für ihr Hänschen klein über mehr als nur eine Leiche zu gehen.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 16.03.2010

Rezensent Jens Bisky zeigt sich sehr angetan von diesem Hörbuch. Dabei ist es weniger Andreas Winkelmanns Thriller um den junge Anwalt Sebastian Schneider, der ein erfolgreiches Leben führt bis er eines Tages einen Brief erhält, mit dem sich alles ändert, der ihn gefesselt hat. Zwar attestiert er dem Autor eine effektvolle Konstruktion, hält ihm aber zugleich vor, zu viel Bekanntes angehäuft zu haben, so dass man vermutlich ohne allzu großes Bedauern abschalten würde - "wäre da nicht die Stimme von Simon Jäger". Dessen Lesung nämlich findet Bisky schlicht großartig, weil er nur mit seiner Stimme so etwas wie Zweifel in die Geschichte bringt.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren