"Ich warf einen verstohlenen Blick auf Christophs Hals und seine Hand, mit der er rauchte, und dann schaute ich den Wölkchen nach, die unser Atem bildete, den kleinen Wölkchen, die der normale Atem, und den großen, die der Zigarettenrauch bildete, und irgendwie tat mir trotz allem, was mir der andere Christoph später erklären sollte, das Herz weh." In seinem Debütroman "Saga" zeichnet Tobias Hülswitt das Bild einer Jugend in der Provinz, mit Freundschaften und großen Lieben, Kiffen und Sex und den ersten Toten. Mit ihrem feinen, leichten Erzählton kreisen diese Geschichten um etwas, das sie nicht aussprechen und das man doch spürt wie eine Hand, die einem plötzlich durchs Haar fährt. Genau, humorvoll und traurig: ein wunderschöner Roman über den Abschied von der Jugend.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…