Bücherschau der Woche
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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Mit seinen Kolumnen, die im so genannten "Einserkastl" auf dem Titelblatt des österreichischen "Standard" erscheinen, "versüßt Daniel Glattauer seinen Lesern zweimal die Woche den Morgenkaffee" ("Chilli"). Sie behandeln jene unspektakulären Ereignisse, zwischenmenschlichen Unzulänglichkeiten und alltäglichen Pannen, die uns täglich beschäftigen. Was wir sagen, wenn uns die Worte fehlen? Ups und O-o! Woran man erkennt, dass man nicht mehr so jung ist wie früher? Richtig, mit dem Schuhlöffeltest. Zu welcher Arbeit Männer, die heutzutage ja sehr viel zerbrechlicher sind, im Haushalt überhaupt noch herangezogen werden dürfen? Nur noch für leichte Tätigkeiten im Küchen- und Sanitärbereich. Kurzum: es sind "Geschichten, die das Leben nur deshalb nicht schreibt, weil das Leben nicht schreiben kann", sagt Daniel. Glattauer.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 06.02.2010
Geradezu spektakulär findet Alexander Kissler dieses Hörbuch mit vom Autor selbst eingelesenen Kolumnen von Daniel Glattauer nicht. Was aber nicht heißen soll, dass er das nicht ganz gern gehört hat. Zwar sei Glattauer hörbar in der Kunst des Vorlesens ungeschult, aber gerade die gewisse Wurschtigkeit, mit der er das hinnimmt, passt offenbar gut zur Haltung dieser Kolumnen. Kissler zitiert einzelne Formulierungen, an denen er, muss man vermuten, durchaus Gefallen findet. Glattauers Ablehnung all dessen, was ihm am modernen Leben inauthentisch vorkommt, scheint den Rezensenten jedenfalls nicht gegen ihn einzunehmen. Gerade weil das insgesamt schon etwas "kommod" sei, ohne "Ausreißer" und ohne "Peinlichkeiten", resümiert Kissler dann, "verführe" es zur "Gewöhnung".
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Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








