Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Daniel Glattauer

Schauma mal

Kolumnen aus dem Alltag, 1 CD

Cover: Schauma mal

Hörbuch Hamburg, Hamburg 2009
ISBN-10 389903676X
ISBN-13 9783899036763
CD, 12,95 EUR

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Klappentext

Mit seinen Kolumnen, die im so genannten "Einserkastl" auf dem Titelblatt des österreichischen "Standard" erscheinen, "versüßt Daniel Glattauer seinen Lesern zweimal die Woche den Morgenkaffee" ("Chilli"). Sie behandeln jene unspektakulären Ereignisse, zwischenmenschlichen Unzulänglichkeiten und alltäglichen Pannen, die uns täglich beschäftigen. Was wir sagen, wenn uns die Worte fehlen? Ups und O-o! Woran man erkennt, dass man nicht mehr so jung ist wie früher? Richtig, mit dem Schuhlöffeltest. Zu welcher Arbeit Männer, die heutzutage ja sehr viel zerbrechlicher sind, im Haushalt überhaupt noch herangezogen werden dürfen? Nur noch für leichte Tätigkeiten im Küchen- und Sanitärbereich. Kurzum: es sind "Geschichten, die das Leben nur deshalb nicht schreibt, weil das Leben nicht schreiben kann", sagt Daniel. Glattauer.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 06.02.2010

Geradezu spektakulär findet Alexander Kissler dieses Hörbuch mit vom Autor selbst eingelesenen Kolumnen von Daniel Glattauer nicht. Was aber nicht heißen soll, dass er das nicht ganz gern gehört hat. Zwar sei Glattauer hörbar in der Kunst des Vorlesens ungeschult, aber gerade die gewisse Wurschtigkeit, mit der er das hinnimmt, passt offenbar gut zur Haltung dieser Kolumnen. Kissler zitiert einzelne Formulierungen, an denen er, muss man vermuten, durchaus Gefallen findet. Glattauers Ablehnung all dessen, was ihm am modernen Leben inauthentisch vorkommt, scheint den Rezensenten jedenfalls nicht gegen ihn einzunehmen. Gerade weil das insgesamt schon etwas "kommod" sei, ohne "Ausreißer" und ohne "Peinlichkeiten", resümiert Kissler dann, "verführe" es zur "Gewöhnung".

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