Ein Anti-Kriegsbuch am Beispiel des 1. Weltkrieges. Mit brutaler Direktheit stellen Tardi und Verney die Grausamkeit dieses Kriegs dar, der 17 Millionen Menschenleben kostete. Mit einem umfassenden historischen Anhang ist dieses Buch ideal für Schüler und andere Interessierte, die einen Blick auf einen Teil der Geschichte werfen wollen, über den bis heute im deutschsprachigen Raum wenig gesprochen wird.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 28.01.2010
Gottfried Knapp empfiehlt diesen dokumentarischen Comic über den Ersten Weltkrieg, der im französischen original "Putain de Guerre" heißt, allen europäischen Schulen als Unterrichtslektüre, was er aber offenkundig nett meint. Denn hier haben sich zwei gefunden, die was die detaillierte Darstellung sinnlosen Gemetzels betrifft, besser nicht zusammen könnten. Der Historiker Jean-Pierre Verney und der große Comic-Zeichner Jacques Tardi. Verney schätzt der Rezensent als auf dem Gebiet beschlagenen Historiker, Tardi als "Bild-Dramatiker und Fanatiker präziser Detailrekonstruktionen" und beide zusammen als überzeugte Kriegsgegner. Grauen beschleicht ihn, wenn die Bilder allmählich ihre Farben verlieren und sich die Armeen "durch die aufgeschlitzte Erde Walloniens und Lothringens" bohren. Der zweite Teil soll noch in diesem Jahr folgen.
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