Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Jacques Tardi, Jean-Pierre Verney

Elender Krieg

Band 1: 1914-1915-1916

Cover: Elender Krieg

Edition Moderne, Zürich 2009
ISBN-10 3037310499
ISBN-13 9783037310496
Gebunden, 67 Seiten, 19,80 EUR

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Klappentext

Ein Anti-Kriegsbuch am Beispiel des 1. Weltkrieges. Mit brutaler Direktheit stellen Tardi und Verney die Grausamkeit dieses Kriegs dar, der 17 Millionen Menschenleben kostete. Mit einem umfassenden historischen Anhang ist dieses Buch ideal für Schüler und andere Interessierte, die einen Blick auf einen Teil der Geschichte werfen wollen, über den bis heute im deutschsprachigen Raum wenig gesprochen wird.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 28.01.2010

Gottfried Knapp empfiehlt diesen dokumentarischen Comic über den Ersten Weltkrieg, der im französischen original "Putain de Guerre" heißt, allen europäischen Schulen als Unterrichtslektüre, was er aber offenkundig nett meint. Denn hier haben sich zwei gefunden, die was die detaillierte Darstellung sinnlosen Gemetzels betrifft, besser nicht zusammen könnten. Der Historiker Jean-Pierre Verney und der große Comic-Zeichner Jacques Tardi. Verney schätzt der Rezensent als auf dem Gebiet beschlagenen Historiker, Tardi als "Bild-Dramatiker und Fanatiker präziser Detailrekonstruktionen" und beide zusammen als überzeugte Kriegsgegner. Grauen beschleicht ihn, wenn die Bilder allmählich ihre Farben verlieren und sich die Armeen "durch die aufgeschlitzte Erde Walloniens und Lothringens" bohren. Der zweite Teil soll noch in diesem Jahr folgen.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren