Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 14.50 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Wolfgang Schüssel

Offengelegt

Cover: Offengelegt

Ecowin Verlag, Salzburg 2009
ISBN-10 3902404760
ISBN-13 9783902404763
Gebunden, 296 Seiten, 24,00 EUR

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Klappentext

Aufgezeichnet von Alexander Purger. War etwa der Verkauf der schwarzen CA an die rote Bank Austria das Ende der großen Koalition? Wie konnte Wolfgang Schüssel die ÖVP-internen Grabenkämpfe beenden? Wie gegen die mächtigen Landesfürsten die Koalition mit der FPÖ durchsetzen? Wie Jörg Haider in die Loyalität zu Restitution und Europa zwingen? Was waren die Erfolgsgeheimnisse, was die Fehleinschätzungen? Die Sanktionen: Fluch oder Segen für eine Regierung, die mit der Geschwindigkeit ihrer Reformen ganz Österreich in Atem gehalten hat? Der Kanzler, der vieles bewegt und das Land nachhaltig geprägt hat.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.01.2010

Für Reinhard Olt ist Wolfgang Schüssel eine bedeutende politische Gestalt. Diese "Kanzlerprotokolle" liest er also mit Wohlgefallen. Zumal der chronistische Rückblick des Ex-Kanzlers der Österreicher nicht nur Marksteine der Ära Schüssel (Sanktionen, FPÖ-Desaster, Hochwassernot) pointiert behandelt, sondern mit Hilfe des Journalisten Alexander Purger sogar zu einem Stück launischer und spannender Memoirenliteratur geworden ist, wie der Rezensent versichert. Und Selbstkritik gibt es auch, dosiert zwar, doch immerhin. Dass Schüssel zwar Anekdoten, aber keine Homestories liefert, scheint Olt nicht weiter zu stören. Schließlich geht's um den Staatsmann.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren