Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

David Litchfield

Die Thyssen-Dynastie

Die Wahrheit hinter dem Mythos

Cover: Die Thyssen-Dynastie

Asso Verlag, Oberhausen 2008
ISBN-10 3938834382
ISBN-13 9783938834381
Gebunden, 590 Seiten, 29,90 EUR

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Klappentext

In Zusammenarbeit mit Caroline Schmitz. Mit zahlreichen SW-Fotos. Für seine ebenso sensationellen wie umfangreichen Recherchen über die Wahrheit hinter dem Mythos Thyssen führte David Litchfield intensive Gespräche mit dem Thyssen-Enkel Heini Thyssen, der ihm ausführlich von "shame & scandal in the family" berichtete und ihm exklusiven Zugang zum Familienarchiv gewährte - eine absolut einzigartige Situation für einen Journalisten und eine historische Chance für die Öffentlichkeit, hinter die Maske einer Dynastie zu sehen. Ausgestattet mit diesem Insider-Wissen zeichnet David Litchfield mit seiner Mitarbeiterin Caroline Schmitz rund hundertfünfzig Jahre der Familiengeschichte nach - vom ersten August Thyssen (geb. 1842), der die Grundlagen des Konzerns legte, bis zu den jüngeren Generationen, die als schwerreiche Jetset-Mitglieder und geschäftstüchtige Kunstsammler mit bizarren Extravaganzen, Skandalen und Scheidungskriegen von sich reden machen. Vor allem aber räumt der Autor mit grundlegenden Mythen rund um die Thyssen-Dynastie auf und entlarvt das ganze Ausmaß der entsetzlichen Verstrickung der Thyssen-Familie in beide Weltkriege sowie ihre Unterstützung für die Nationalsozialisten. Dazu gehört auch das unfassbar grausame Massaker von Rechnitz, das der österreichischen Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek bereits Material für ein Theaterstück geliefert hat. Minutiös und detailgenau enthüllt dieses Buch Seite für Seite das hässliche Gesicht dieser Dynastie aus dem Ruhrgebiet und ihre historische Verantwortung.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren