Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Otfried Preußler
Ich bin ein Geschichtenerzähler
Klappentext
Herausgegeben von Susanne Preußler-Bitsch und Regine Stigloher. Illustrationen von Michael Kimmerle und Francis Koenig. "Die kleine Hexe", "Der Räuber Hotzenplotz" und "Krabat" - die Bücher des Geschichtenerzählers Otfried Preußler sind in den Kinderzimmern auf der ganzen Welt zu Hause. Hier erzählt Preußler nun für seine erwachsenen Leser: von seiner Kindheit in Böhmen, von seiner Großmutter Dora, von seinen literarischen Vorbildern, vom Glück, Krieg und Gefangenschaft überlebt zu haben, von seinem Werdegang als Schriftsteller, von der Entstehung seiner wichtigsten Werke, von der besonderen Verantwortung, für Kinder zu schreiben - und zum Schluss macht er sich Gedanken über das Älterwerden und das Alter.
Dieses Buch ist keine Biografie und enthält doch viel Autobiografisches, denn die Figuren in Preußlers Büchern sind eng mit der Person verbunden, die sie geschrieben hat. In 38 Texten aus den Jahren 1972 bis 2009, die seine Töchter Susanne Preußler-Bitsch und Regine Stigloher zusammengestellt haben, gewährt Preußler Einblick in sein Leben und seine Werke, seine persönlichen Überzeugungen und seine Weltanschauung.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.01.2010
Aus den Archiven des Autors haben die Töchter Otfried Preußlers diese Sammlung von Texten zusammengestellt, in denen der Kinderbuch-Auflagenmillionär von seinem Handwerk, von seiner Herkunft aus Nordböhmen, von seinen Eltern, von seinen Anfängen als Lehrer erzählt. Nicht alles, aber vieles davon war zuvor unveröffentlicht und lehrreich ist es, wie der Rezensent Tilmann Spreckelsen versichert, in jedem Fall. Anderes freilich kommt ausdrücklich nicht vor: Seine Jahre unter den Nazis, in der Wehrmacht, im sowjetischen Lager, aus dem er erst 1949 nach Deutschland zurückkehren konnte. Manches in seinen Büchern, insbesondere in "Krabat", könne man möglicherweise, so Spreckelsen, als verschlüsselte Selbstaussage zu diesen Themen begreifen. Man müsse allerdings nicht - und alles, was in Preußlers hier versammelten autobiografischen Texten explizit nachzulesen ist, sei davon ganz abgesehen die Lektüre allemal wert.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








