Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Lingyuan Luo

Wie eine Chinesin schwanger wird

Roman

Cover: Wie eine Chinesin schwanger wird

dtv, München 2009
ISBN-10 3423247444
ISBN-13 9783423247443
Kartoniert, 198 Seiten, 14,90 EUR

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Klappentext

Nach jahrelangem Aufenthalt in Deutschland kehrt die chinesische Fotografin Tingyi mit ihrem deutschen Lebensgefährten Robert nach China zurück, um den 70. Geburtstag des Vaters zu feiern. Zu ihrem leichten Entsetzen erklärt das Familienoberhaupt im Kreis der Verwandten, ihre vornehmste Aufgabe bestehe jetzt darin, möglichst bald schwanger zu werden und der Familie ein weiteres Mitglied zu schenken. Ihr deutscher Lebensgefährte ist Feuer und Flamme für diesen Plan, aber die Irrungen und Wirrungen von Liebe und Eifersucht sowie kulturelle Missverständnisse bringen erst einmal alles in Unordnung.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.01.2010

Julia Bähr hat sich zwar über Luo Lingyuans Roman "Wie eine Chinesin schwanger wird" durchaus amüsiert, sie ist aber enttäuscht, dass er nicht noch lustiger geworden ist und dass er sich insgesamt etwas zieht. Die Ausgangssituation versprach ihr jede Menge Komik: Tingyis Freund Robert setzt sich beim Elternbesuch in Kanton in allerlei kulturelle Fettnäpfchen, und zu allem Überfluss müht sich die chinesische Verwandtschaft nach Kräften, Tingyi zur von ihr wie auch von der Familie ersehnten Schwangerschaft zu verhelfen, erklärt uns die Rezensentin. Die seit 1990 in Berlin lebende chinesische Autorin schreibt erstaunlich gut auf Deutsch, meint Bähr eine Spur gönnerhaft. Ihre "hübsche" Geschichte aber verliere viel von ihrem Witz, weil Robert sich auf die vielen Vorschläge und Eingriffe der Familie seiner chinesischen Freundin allzu bereitwillig einlässt, so Bähr, die sich mehr von diesem Roman versprochen hat.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren